Fermín Tribaldos

Der spanische Architekt und Unternehmer Fermín Tribaldos war schon immer an den Menschen hinter den Gebäuden interessiert: Mit seiner Veranstaltungsreihe „Architects, not Architecture“ hat er ein neues, lebendiges Format der Architekturvermittlung geschaffen. Denselben Erfindungsreichtum trägt er zu den Ideenmeisterschaften von JES bei.
 

Fermín Tribaldos herausragendste Eigenschaft ist seine Neugierde. Mit ihr schuf der spanische Architekt und Unternehmer nicht nur eines der innovativsten Veranstaltungsformate in der Architekturbranche, sondern schafft seit 2014 kontinuierlich Formate, die die Persönlichkeiten hinter den großen Gebäuden und Ideen zeigen. Ob mit „Humanizing Genius“ (2014-2015), „Architects, not Architecture“ (seit 2015) oder „People, not Prizes“ (2016), ob in Chile, Spanien, Norwegen oder Deutschland – Fermin macht in Workshops, Interviews, bei Preisverleihungen und Präsentationen auf die menschliche Seite der Architektur aufmerksam, jenseits von Wettbewerben und Prominenz.

 

Bei JES ist das neue Copetitionverfahren, die JES-Ideenmeisterschaft, daher genau sein Element. Mit einem außerordentlichen Gespür, welche Menschen und Inhalte welche Orte brauchen, findet Fermin stets das richtige Setting für die intensiven Tage dieser co-kreativen Zusammenarbeit. Seine Vielsprachigkeit und Entspanntheit lassen ihn unterschiedlichste Charaktere und Berufe zusammenführen. Seine Erfahrung als Architekt – mit einem Studium an der Universität Alicante und der Bauhaus Universität, Weimar – lassen ihn in den richtigen Momenten Expertise und Inspiration einbringen.

 

Genauso hat er mit „Architects, not Architecture“ ein Event geschaffen, dass die Architektenwelt aufrüttelt und im letzten Jahr 3000 begeisterte Teilnehmer hatte. Genauso macht er es bei JES: eine Kombination aus Menschlichkeit, Sachverstand und Vitalität. Architektur, die bewegt!

 

Socialtecture ist für mich der sinnvollste Prozess, Städtebau und Architektur zu planen. Denn es bedeutet alle beteiligten Akteuren als eine große Gemeinschaft zu denken sowie einen Überblick über alle Themen zu erlangen, die man als Planer beachten muss.

 

Wie willst Du die Welt verbessern?

Eine nachhaltige Stadt ist eine menschenfreundliche Stadt. Städte müssen leben und gelebt werden. Die Menschen müssen sich hier begegnen und auch zusammenstoßen können. Es ist nicht einfach, das hinzubekommen, aber wenn wir den Mensch in den Mittelpunkt stellen, sind wir auf dem richtigen Weg.

 

Was ist das Besondere für Dich am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Endlich mal nicht zu konkurrieren, sondern zu addieren! Das Ziel sollte für uns alle – nicht nur die Architekten, sondern jeden anderen Beruf – sein, etwas Positives für unsere Gesellschaft zu schaffen. Dies kann man nur im Team erreichen. Denn zusammen können wir mehr und zusammen können wir es besser.