Michael Dolz

Michael ist Soziologe, Dozent und Resilienz-Realizer. Bei JES kümmert sich der Kieler Sozialwissenschaftler um grundlegende Fragen des gesellschaftlichen Wandels und die Konzeption übergeordneter Strategien für urbane Entwicklungsprozesse.

Michael Dolz ist Experte für Sozialforschung, die Vernetzung mit Stakeholdern vor Ort und die Identifizierung, Erschließung sowie Nutzung großer übergeordneter Zusammenhänge. Seit mittlerweile 11 Jahren begleitet er Auftraggeber – in allen Immobilien-Assetklassen – auf europäischen Märkten bei der Entwicklung und Implementierung von Immobilienstrategien: Von flächenintensiven Quartiersentwicklungen bis hin zu Raumdesigns in New Work oder Retail-Kontexten. Bei JES ist er mitverantwortlich für qualitative Raumanalysen, empirische Sozialforschung und Placemaking, Milieu-, und User-Targetting sowie den Anschub von Stakeholder-Management Prozessen. Michael ist es wichtig den individuellen Best Fit eines Ortes auf der Stadt-, Stadtteil-, Quartiers- und Immobilienebene zu finden. Er ist begeisterter Sinnstifter und Lokalaktivist; brennt für Orte mit Selbststeuerungskraft durch Menschen und ist der festen Überzeugung, dass dies der Nährboden der neuen Immobilienwirtschaft ist.

 

Socialtecture beschreibt für mich einen Weg, um Architektur und Städtebau endlich als Gesellschaftswissenschaft begreifbar zu machen und sinnvoll zur Anwendung zu bringen: durch, mit und für Menschen.

 

Was ist Deine Vision für die Gestaltung von Stadt? 

Es muss darum gehen Menschen unterschiedlichster Einflussebenen substantiell in Beziehungen und in gegenseitigen Austausch zu bringen. Der Sozialraum macht den zeitüberdauernd lebenswerten Raum. Raum muss dabei wandelbar sein. Es geht im Kern darum Menschen und ihre Bedürfnisse zum Ausgangspunkt aller Überlegungen zu machen. Nutzer sind Menschen. Investoren und Entwickler sind Menschen, Institutionen und Verwaltungen bestehen aus Menschen. Die Stadt von morgen braucht Prozesse, in denen sie alle harmonisch und bedeutsam zusammenwirken und gemeinsam wachsen können.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Kollaboration schlägt hier Silodenken, Empathie und Intuition schlagen Prozessformalismen. Wechselseitig ineinandergreifende Kompetenzen, basierend auf dem gleichen Wertekonsens, ermöglichen das Thema Stadt/Architektur in seiner ganzen Komplexität wirklich und ganzheitlich sinnvoll zu bearbeiten.