Stadt der Musik

Soundcheck Einladung
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Auch beim Reeperbahnfestival – Europas wichtigstem Treffpunkt für die Musikwirtschaft und benachbarte Branchen – werden Fragen nach der Zukunft der Stadt laut: Unter der Überschrift „Boden gutmachen – Stadtplanung für eine Musikmetropole“ fragen sich Stadtvertreter und -bewohner, wie das Nebeneinander von Kreativ-, Wohn- und Gewerbefläche in Zukunft gelingen kann.

Der bebaubare Boden Hamburgs ist rar und teurer. Gerade Kultur- und Kreativschaffende leisten einen wertvollen Beitrag für die Identität einer Stadt, können sich das Leben in ihr jedoch zunehmend nicht mehr leisten. Muss Stadtentwicklung vor diesem Hintergrund neu gedacht werden? Julia Erdmann sagt „JES!“ und unterstützt die Forderung nach einer Reform des Bodenrechts.

Ist es noch zeitgemäß, dass in unseren Städten Grund und Boden fast nur privatwirtschaftlich gehandelt werden? Dass der Kauf und Weiterverkauf von Grundstücken nahezu steuerfrei ist? Wie sollte in unseren Städten der noch zu bebauende Boden in Zukunft stattdessen vergeben werden?

Für Julia Erdmann liegt die Lösung in der Bildung von neuen Stadtmacher-Gemeinschaften: Allianzen, die sich um Grundstücke, Nutzungen und Themen herum bilden, die sich aus öffentlichen, immobilienwirtschaftlichen und privaten Akteuren zusammensetzen. Eine Gemeinschaft, die langfristig für ein lebendiges Stadtleben sorgt. Weder top-down noch bottom-up, sondern aus der Mitte der Gesellschaft heraus.

Klingt utopisch? Eine sozial gerechte, co-kreative Nutzung ist Fundament jeder Socialtecture.

Anlass: Reeperbahnfestival, Hamburg

Leistung: Impulse – Vortrag beim „Soundcheck Hamburg“

Weitere Teilnehmer: Dr. Carsten Brosda (Senator der Behörde für Kultur und Medien), Marit Pedersen (Stadtplanerin bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen), Frantz Steinbach (French Minister of Foreign Affairs and Tourism), Egbert Rühl (Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft).

Datum: 20. September 2018

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