Julia Erdmann

Julia ist Architektin, Gründerin und Kreativkopf des Netzwerkes JES. Sie bringt Projekte mit den passenden Ideen und Menschen zusammen und wirkt als kreative Schnittstelle zwischen Eigentümern, Stadt, Architekten und späteren Nutzern.

Julia Erdmann wollte schon als Kind die Welt verändern: Die kargen Wände und lieblosen Räume ihrer Schule ließen in ihr den Wunsch aufkeimen, Gebäude menschlicher und Orte lebendiger zu gestalten. Aus der jahrelangen Erfahrung, dass viele Neubauten das räumliche und soziale Potential eines Ortes nicht richtig nutzen, gründete sie 2017 JES: Julia Erdmann Socialtecture.

 

Zuvor studierte sie Architektur und Stadtplanung an der HFBK in Hamburg und an der Columbia University in New York. Sie wirkte bis 2016 als Architektin und Mit-Geschäftsführerin bei Stephen Williams Associates in der Hansestadt. Bei dieser Zusammenarbeit entstanden zahlreiche Orte, die das Hamburger Stadtleben prägen: u. a. das 25Hours Hotel Hafencity, DesignXport, die Facebook-Headquarters sowie die Stadthöfe und weitere ‚Inclusive Places‘: Räume, die Menschen einbinden und zusammenbringen.

 

Julia Erdmann wurde mehrfach für ihren Umgang mit Räumen ausgezeichnet (u. a. mit dem BDA Preis, ULI Leadership Award, Red Dot Design Award). Ihre architektonische Expertise kombiniert sie mit ihrem Gespür für gesellschaftlich relevante Themen zu richtungsweisenden Ergebnissen für die Zukunft urbaner Entwicklung. Das ist Socialtecture.

Andrés Giraldo

Andrés nennt sich selbst UCFA: Urban Co-working Freelancing Architekt. Er ist für mehrere Teams in verschiedenen Städten unterwegs, entwirft Konzepte für Innen- und Außenräume, 3D-Modellierungen oder übernimmt gleich das gesamte Projektmanagement. Auch bei JES bereichert er die Projekte mit sprudelnder Kreativität.

Andrés Giraldo hat in Cambridge, Bremen und Hamburg studiert, Projekte in Columbien und Spanien umgesetzt und seine Masterarbeit über das Olympische Center im Łazienki-Park, Warschau verfasst. So international und viel bewegt wie sein Lebenslauf ist auch sein Arbeiten: Als Architekt und Designer erstellt er Entwürfe für Innen- wie Außenräume, 3D-Modellierungen und Konzepte dafür, Marken in Architektur zu übersetzen. Seine große Leidenschaft ist das Gestalten von Erlebnis-Räumen und Raum-Erlebnissen, welche stets mit seinem Interesse, Architektur selbst als Marke zu entwickeln, korreliert. Andrés betrachtet das Gestalten von Orten und Gebäuden aus einer User-Journey-Perspective, die der nutzerorientierten Socialtecture nahe ist: Mit JES entwirft er Räume, mit denen der Kunde sich identifizieren kann und in denen er eine einzigartige Geschichte erlebt.

 

Link: https://andresgiraldoweb.wordpress.com/

 

Ich verstehe Socialtecture als das Schaffen von Ideen aus der Sicht der Nutzer. Als Designer und Architekt muss ich stets auf Augenhöhe mit den späteren Bewohnern reden können. Ich sehe mich als Übersetzer der Wünsche der Kunden. Rendite ist nicht alles, um mehr Wert zu schaffen!

 

Was ist Deine Vision für die Gestaltung von Stadt? 

Erlebnisreiche Momente in der Stadt zu schaffen und zwar für alle – ob man sie jetzt Bewohner, Nutzer oder Customer nennt. Es geht darum, durch Synergien zwischen Designern, Planern und Entwicklern neue kreative Nutzungskonzepte zu erreichen. Erst dadurch wird der urbane Raum auch zur erlebten Architektur.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Ich sehe in JES die Zukunft des Arbeitens! Als UCFA: Urban Co-working Freelancing Architect bin ich selbst ständig in der Stadt unterwegs. Die Stadt ist meine Natur, die Stadt ist mein Arbeitsplatz – so wie für viele im JES-Team. Ich arbeite häufig mit verschiedenen Teams in den verschiedensten Städten zusammen. Einfach frei zu entscheiden, wo und wann ich arbeite, ist für mich das Wichtigste, wenn man einen Job als Kreativer ausübt.

Anna Schwan

Als promovierte Kommunikationswissenschaftlerin gestaltet Anna die Möglichkeiten des digitalen Wandels. Ihre Agentur Schwan Communications setzt vielschichtige Themen in erfahrbare Geschichten um und verbreitet sie zielgruppengenau im Internet. Für komplexe JES_Projekte gestaltet Anna die Kommunikation an der Schnittstelle zur Öffentlichkeit.

Schon in ihrer Promotion „Werbung statt Waffen“ befasste sich Anna Schwan mit der immensen Wirkung strategischer Kommunikation auf das reale Leben. In ihrer Laufbahn – u. a. in der deutschen Botschaft (New York), bei Scholz&Friends sowie als Leiterin der Presse und Kommunikations-Abteilung des Hamburg Ballett John Neumeier– gestaltete sie diese Wirkmacht der Inhalte weiter aus. 2015 gründete sie Schwan Communications, um dem umfassenden Wandel der Kommunikation durch die digitale Transformation gerecht zu werden und Inhalte zielgruppengerecht im digitalen und realen Raum zu spielen. Die kollaborative Agentur macht für ihre hauptsächlich institutionellen Kunden aus komplexen Themen emotional erfahrbare Geschichten: Schön, knapp und relevant, sodass sie auf einer Vielzahl digitaler Kanäle ihren Widerhall finden. Mit JES gestaltet und organisiert Anna Innovationskonferenzen und entwickelt die Kommunikation für die komplexen Inhalte der JES-Ideenmeisterschaften; immer verbunden mit der Frage: Wie wollen wir in Zukunft leben?

 

Links: www.schwan-communications.com

 

Socialtecture heißt für mich, Urbanität neu zu denken – mit einem vermittelnden, sozialen Charakter, der die Bürger der Stadt von Anfang an einbezieht, um auf Augenhöhe und kollaborativ an der Stadt von morgen zu arbeiten. So wird die Innovationskraft der Bewohner zur Schwarmintelligenz, mit der völlig neue Ansätze an Städtebau und Stadtkommunikation denkbar werden.

 

Wie willst Du die Welt verbessern?

Die Welt kann nur durch viele kleine Initiativen vieler engagierter Menschen verbessert werden. In diesem Sinne versuche ich, ein gutes, ehrliches und nachhaltiges Leben zu führen. So zu arbeiten und mit den Kunden von Schwan Communications Initiativen und Projekten eine Stimme zu geben, die es sich selbst zum Ziel gesetzt haben, die Welt ein Stück besser zu machen. Wir erzeugen damit Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit für das Gute auf der Welt.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

JES bringt die Expertise von Spezialisten für das Leben und Arbeiten von morgen im Kollaborativ zusammen. So entstehen neue, innovative Denkmuster und Projektideen, aber auch konkrete Organisations- und Prozessabläufe, die jeden Einzelnen bereichern und transdisziplinäre Projekte hervorbringen, die ihresgleichen suchen.

Eva Lang

Eva ist Julia Erdmanns Co-Pilotin. Sie begleitet die JES-Gründerin bei allen Projekten und hält ihr den Rücken für die Kernaufgaben frei. Mit Überblick und Weltgewandtheit lotst die Studentin des Kultur- und Bildungsmanagements das Netzwerk, Kontakte und Meetings. Ganz im Sinne der JES-Losung: Einfach machen!

Eva Lang ist eine Vielgereiste, Vielsprachige, die großes Interesse an der Vermittlung zwischen den Kulturen und den Menschen hat. Nach einem Auslandsjahr in Kalifornien, schloss sie ein weiteres Jahr in Peru an und spricht sowohl Spanisch als auch Englisch fließend. Ihr derzeitiges Studium des betriebswirtschaftlichen Kultur- und Bildungsmanagements an der Europäischen Fernhochschule‎ zeugt ebenfalls von ihrem Wunsch, die globalen Zusammenhänge besser zu verstehen und das Miteinander in der Welt – auch auf ökonomischer Ebene – besser zu gestalten.

 

Bei JES laufen alle diese Motivationen zusammen. Eva unterstützt Julia Erdmann projektübergreifend: Sie sorgt dafür, dass Teamarbeit und Termine reibungslos funktionieren, verwaltet Kontakte und Kommunikation und steigt ebenso gern in die tiefere Projektrecherche ein. Auf Augenhöhe mit allen und mit einem Blick auf jeden behält sie dabei stets die Übersicht. Für die JES_Gründerin ist Eva die geborene Diplomatin – offen, optimistisch und mit der besonderen Gabe ausgestattet, sich in jegliche soziale Zusammenhänge und Gruppen einfinden zu können. Wo Eva ist, fühlen sich die Menschen wohl.

 

Socialtecture ist für mich der logischste und gesündeste Ansatz, einen Raum – egal welcher Größe – zu planen. Er berücksichtigt und involviert alles und jeden: Den, der bereits eine Beziehung zu dem Raum hat, den, der eine dazu aufbauen möchte, und auch den, der noch gar nicht weiß, dass er überhaupt eine Beziehung zu dem Raum haben kann.

 

Socialtecture bedeutet für mich, dass man sich der Verantwortung, die ein Raum in sich trägt, bewusst ist, und damit auch das Tool hat, dieser Verantwortung gerecht zu werden – ohne die Gefahr der Überheblichkeit. Diese Art zu bauen, stellt für mich den Beginn einer neuen Währung dar: Es wird in der Planung nicht mehr nur in Euro pro Quadratmeter gerechnet, sondern auch Lebendigkeit pro Quadratmeter!

 

Wie willst Du die Welt verbessern?

Meine Vision für zukünftige Stadtgestaltung ist, Räume zu schaffen, die mit der Zeit gehen können, sich dynamisch an die Bedürfnisse der Nutzer anpassen und in dieser Dynamik trotzdem genug Konstanz und Stabilität für Vertrauen und Sicherheit schaffen. Für mich heißt das auch, die Begegnung verschiedener Kulturen und Bevölkerungsschichten zu ermöglichen: ein wichtiger Schritt zu einer besseren Welt.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Jeder hat eine Stimme und eine Rolle, die nur er bzw. sie in dieser Form einbringen kann. Jeder hat die Möglichkeit, ganz natürlich seinen Platz zu finden und damit seinen Tag so produktiv wie möglich zu gestalten. Man kann sich stets mit Personen aus ganz anderen Bereichen austauschen, lernt immer Neues dazu. Deswegen besteht auch nie die Gefahr in einen Alltagstrott zu geraten, in dem man sich dann nicht mehr weiterentwickelt. All das ist sowohl in der internen Arbeit als auch in der externen Projektarbeit bei JES der Fall. Die co-kreative Arbeitsweise wird überall als positiv und konstruktiv wahrgenommen.

Anne Baily

Anne ist studierte Immobilienökonomin und nimmt den Artikel 14 BGB wirklich ernst: Eigentum verpflichtet. Für JES_Projekte entwickelt sie gesellschaftlich relevante Konzepte für den lebendigen Betrieb und die intelligente Bewirtschaftung der Immobilien.

Anne Bailly hat in ihrer langjährigen Karriere im Asset Managment (u. a. bei Savills Investment und Watts Consulting) viel Erfahrung mit dem Umgang der Immobilienbranche mit Gebäuden, ihren Nutzern und dem stadträumlichen Zusammenhang. Da dieser Kontext von den Investoren oft ausgeblendet wird, versucht sie den Blick von Immobiliengesellschaften, sozialen Trägern, Zwangsverwaltern oder Privatinvestoren wieder auf das Wesentliche zu richten: den Menschen. Ihr Anspruch ist es, den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie zu überblicken und diese sowohl im Sinne ihrer Eigentümer als auch ihrer Nutzer zu bewirtschaften. Seit 2016 ist sie Inhaberin und Geschäftsführerin der Bailly Real Estate GmbH. Auch bei JES entwickelt sie mit dem Team ganzheitliche Betrachtungsweisen und nachhaltige Konzepte und wird in ihrem Ansatz bestärkt, mit allen Beteiligten ehrlich und transparent umzugehen: Nicht nur mit den Co-Kreatoren, sondern auch mit jedem späteren Nutzer.

 

Socialtecture bedeutet für mich, den gebauten Raum neu zu denken und in einen viel größeren Zusammenhang zu stellen, als wir dies in der Immobilienwirtschaft üblicherweise tun. Socialtecture befasst sich mit der entscheidenden Frage, die bei der Stadtentwicklung, im Bauwesen und beim Baurecht immer im Mittelpunkt stehen sollte: Wie wollen wir leben?

 

Was ist Deine Vision für die Gestaltung von Stadt? 

Meine Vision für die Gestaltung von Stadt- und Lebensräumen der Zukunft ist noch lange nicht fertig, sie wandelt und entwickelt sich laufend mit neuen Ideen, Informationen und Inspirationen, insbesondere durch den Austausch mit anderen.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Das Besondere am Co-Kreativen Arbeiten mit JES ist eben jener Austausch, der die Vision von neuen Räumen lebendig werden lässt.

 

Link: www-bailly-real.de

Fermín Tribaldos

Der spanische Architekt und Unternehmer Fermín Tribaldos war schon immer an den Menschen hinter den Gebäuden interessiert: Mit seiner Veranstaltungsreihe „Architects, not Architecture“ hat er ein neues, lebendiges Format der Architekturvermittlung geschaffen. Mit demselben Erfindungsreichtum gestaltet er bei JES die Ideenmeisterschaften mit.

Indra Musiol

Indra ist Innovationscoach und Kreativtrainerin für Unternehmen, Organisationen und Agenturen. Mit dem JES_Team entwickelt sie neue Formate für Urban Innovation Thinking, leitet Workshops und moderiert Prozesse.

Indra Musiol beschäftigt sich in vielgestaltiger Weise mit den Themen Kommunikation, kreatives Denken und Mut zur Veränderung. Sie startete in der PR-Redaktion von SAT.1, danach zog es sie in die Agenturwelt. 2002 gründete sie in Berlin ihre eigene Kommunikations-Agentur public link  und hat diese als Inhaberin und geschäftsführende Gesellschafterin bis zum Jahr 2015  erfolgreich geführt. Hier hat sie zusammen mit 15 Mitarbeitern mehr als 80 Markteinführungen in- und ausländischer Unternehmen begleitet – vom Produktlaunch bis zum kompletten Markteintritt. Mit ihrer neuen Firma Kimpani zielt sie noch stärker auf die zwischenmenschliche Kommunikation in Unternehmen und Schulen. Sie bietet Innovationsworkshops an, die verständlich machen, wie Kreativität funktioniert, wie man offene Fragen formuliert, aus Denkbahnen ausbricht und neue Ideen entwickelt – immer mit dem Ansatz, dass man Dinge erst auf den Kopf gestellt, richtig sehen kann.

 

Socialtecture bedeutet für mich, sich immer wieder die Frage zu stellen: „Für wen machen wir das, was wir machen?“ Das heißt beim Denken und Planen diejenigen zu sehen, die später in der gebauten Umwelt leben. Ob in Städten, in Büros, im Privaten oder in Third Places. Wer zuhören kann, Nutzer einbindet und ihre Bedürfnissen ernst nimmt, der macht bessere Architektur.

 

Wie willst Du die Welt verbessern?

Ich denke, „Baby steps“ sind besser als überhaupt nicht voranzukommen. Also fange ich mit vielen kleinen Dingen an: zum Beispiel mit Carsharing. Meine Vision? Emissionsfreie (Innen)Städte und Straßen, in denen keine Autos mehr parken, sondern Menschen spazieren, Blumen blühen, Kinder spielen. Das mag weltfremd romantisch klingen. Aber: Unerreichbar ist es nicht!

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Wir alle arbeiten mit dem Anspruch: Es gibt immer eine bessere Lösung als den Status Quo. Als Innovationscoach und Kreativtrainerin denke ich in Möglichkeiten statt in „geht nicht“-Ausreden. Das heißt auch, immer mal wieder zu spinnen, das Absurde in den Raum zu stellen, sich auf unbekanntes Terrain zu begeben. Nur so kommt Neues in die Welt – und das geht mit dem JES_Team wunderbar. Ich finde: „Spinner“ kann gut dosiert auch ein echtes Kompliment sein.

 

Link: www.indramusiol.de

Julia Boog

Julia ist promovierte Literaturwissenschaftlerin, hat in Texten aber immer schon Räume gesehen. Mit ihrer Arbeit für JES übersetzt sie die Vitalität und Offenheit von Socialtecture in eine Socialtexture.

Julia Boog studierte in Hamburg Literatur- und Kunstwissenschaften und trieb sich schon immer mit dem Verfassen von Texten um: Ob wissenschaftlich, für Magazine (u. a. FALL, Dare, Avenue) oder für das JES-Netzwerk – wichtig sind ihr das Einfangen von Stimmungen und Ideen durch Metaphern und Wortschöpfungen, die jeder versteht. Zurzeit arbeitet sie am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) in Wien und schreibt an ihrer Habilitation zum „Wissen des Kindes“. Bei JES kümmert sie sich um die Homepage sowie Veröffentlichungen des Netzwerkes, Pressemitteilungen, Artikel und Blogeinträge – stets in der Überzeugung, dass die richtigen Worte auch die richtigen Beziehungen knüpfen. Sozial. Zwischenmenschlich. Socialtexture.

 

Socialtecture bedeutet für mich eine Struktur zu schaffen – ob nun ein wirkliches Gebäude oder ein abstraktes Gefüge –, in der jeder Mensch sich wohlfühlt. Nicht nur der Mensch, der sein Geld investiert, sondern auch derjenige, der darin lebt. Und natürlich auch derjenige, der es produziert. Das heißt: Socialtecture bedeutet für mich, vom ersten Arbeitsschritt an, ein soziales, menschenfreundliches System zu schaffen.

 

Wie willst Du die Welt verbessern?

Ich glaube, der erste Schritt ist immer Offenheit. Dass man jedem zuhört und aus den verschiedenen Bedürfnissen heraus einen Konsens bildet. Mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen, macht sie auf jeden Fall schöner!

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Genau diese offenen Augen und Ohren. Und zwar von jedem Beteiligten. Wir kommen aus sehr unterschiedlichen Branchen und haben sehr verschiedene Ansichten und Zugänge zur Architektur. Als Texterin denke ich zum Beispiel immer in Worten und Geschichten statt in Flächen und Linien. Ich kann mir nur so verständlich machen, was ein Architekt sich vorstellt. Zum Beispiel, indem ich sehe, welche Symboliken und Metaphern er mit seinen Bauten schafft. Bei JES finden meine Ideen, gerade weil sie so anders sind, immer Gehör. Das ist rar in der enorm kompetitiven Arbeitswelt. Für mich ist dieses Team dadurch schon auf dem Weg zur Weltverbesserung. Mit offenen Augen und weiten Herzen. JES!

 

Link: LinkedIn

Jon Young

Jon hat einen Bachelor in Residential Architecture and Policy und ist gleichzeitig freischaffender Texter, Englischlehrer und Fotograf. Bei JES bereichert er die Projekte mit Entwürfen, Zeichnungen sowie seinem internationalen Background.

Jon Young hat in seiner 10-jährigen Erfahrung als Freelancer umfangreiche Fähigkeiten für die Realisierung verschiedenster Projekte entwickelt. Er graduierte mit einem magna cum laude in Housing Studies und studierte im Nebenfach Philosophie und Wirtschaft. Bereits während seiner Studienzeit entwickelte er eine große Liebe fürs Texten. Er schrieb u. a. für Matador Network, New York Magazine und Prohbtd. Geboren und aufgewachsen in Oregon, USA, wohnt er nun in Hamburg. Seine vielen Reisen und internationalen Erfahrungen verarbeitet er in Texten auf seinem Blog und bei seiner Arbeit mit JES: Hier macht er zurzeit ein Praktikum in Vorbereitung auf seinen Master in Resource Efficiency in Architecture and Planning. Er unterstützt das Team mit Übersetzungen, Entwürfen und seinen vielen Ideen zu den Themen Stadt, Nachtleben und Lifestyle.

 

 

Für mich ist Socialtecture der einzig vernünftige Weg, ein Gebäude zu erschaffen. Ein Architekturansatz, der den Nutzer respektiert und ego-gesteuerte Designs ablöst – durch Wärme und Vitalität.

 

Was ist Deine Vision für die Gestaltung von Stadt? 

Meine Vision für das zukünftige Design von Städten ist die Integration des Alltagslebens: Die Erschaffung von lebenswerten, auf die Gemeinschaft zugeschnittenen urbanen Orten. Das bedeutet für mich, in der Stadt weniger Zeit und Ressourcen zu verschwenden und stattdessen die Familie, die Freunde, die Nachbarn in den Vordergrund zu rücken. Wir verändern die Welt am meisten, wenn wir zuerst unser direktes Umfeld verändern.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Mit JES zu arbeiten ist für mich, als ob ich den Schlüssel zu einer Schatzkammer voller Talente und Wissen habe: Hier sind Menschen aus ganz unterschiedlichen Disziplinen versammelt, die alle selbstständig und erfolgreich arbeiten und gerade deswegen zusammen etwas noch Besseres erschaffen können. Das ist die große Kraft von JES!

 

Link: monpen.com

Lars Zimmermann

Lars hat zwar klassisch Architektur studiert, erschafft als Architekt aber ganz unklassische Orte: emotional aufgeladene Räume der Begegnung, für Menschen und für Marken. Mit diesem Ansatz plant und entwirft er ebenfalls bei JES neue Raum- und Nachhaltigkeitskonzepte.

Lars Zimmermann hat nach seinem Studium der Architektur in Hamburg fast 10 Jahre in den Niederlanden gelebt und gearbeitet. Diese Jahre haben ihn sowohl inhaltlich als auch menschlich sehr geprägt: Seit mehr als 15 Jahren erzeugt er emotional aufgeladene Orte der Begegnung, die für Marken und Menschen gleichermaßen zugänglich und bedeutsam sind. Das heißt Orte, die tiefgreifend etwas bewegen. Orte, die die Keimzelle für etwas Neues sind. Sein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Thema urbaner Mobilität, wobei Deutschland noch enorm von den Niederlanden lernen kann, wie Lars immer wieder gern betont. Bei JES leitet er daher Projekte mit dem Schwerpunkt: neue Nachhaltigkeits- und Mobilitätskonzepte.

 

Socialtecture bedeutet für mich endlich wieder den Menschen und seine Bedürfnisse beim Bauen in den Mittelpunkt zu stellen.

 

Wie willst Du die Welt verbessern?

“We shape our buildings, thereafter they shape us.” Winston Churchill. Stadt ist lebendig, divers, bunt. Stadt ist ein Netzwerk und eine Struktur. Stadt ist unser tägliches Umfeld und bestimmt maßgeblich, wie wir leben und agieren. Warum fühlen wir uns an dem einen Ort wohl, an dem anderen nicht? Was macht eine lebendige, lebenswerte Stadt aus? Gezielte Interventionen können die Lebensqualität einer Stadt, eines Ortes erheblich verbessern und das ist etwas, woran ich aktiv mitwirken möchte.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Das spannende Arbeiten mit hochmotivierten, kreativen und professionellen Projektpartnern, die alle das Ziel eint, unser Leben und unser Umfeld positiv zu verändern.

 

Links: http://creators-collective.com/

Michael Dolz

Michael ist Soziologe, Dozent und Resilienz-Realizer. Bei JES kümmert sich der Kieler Sozialwissenschaftler um grundlegende Fragen des gesellschaftlichen Wandels und die Konzeption übergeordneter Strategien für urbane Entwicklungsprozesse.

Michael Dolz ist Experte für Sozialforschung, die Vernetzung mit Stakeholdern vor Ort und die Identifizierung, Erschließung sowie Nutzung großer übergeordneter Zusammenhänge. Seit mittlerweile 11 Jahren begleitet er Auftraggeber – in allen Immobilien-Assetklassen – auf europäischen Märkten bei der Entwicklung und Implementierung von Immobilienstrategien: Von flächenintensiven Quartiersentwicklungen bis hin zu Raumdesigns in New Work oder Retail-Kontexten. Bei JES ist er mitverantwortlich für qualitative Raumanalysen, empirische Sozialforschung und Placemaking, Milieu-, und User-Targetting sowie den Anschub von Stakeholder-Management Prozessen. Michael ist es wichtig den individuellen Best Fit eines Ortes auf der Stadt-, Stadtteil-, Quartiers- und Immobilienebene zu finden. Er ist begeisterter Sinnstifter und Lokalaktivist; brennt für Orte mit Selbststeuerungskraft durch Menschen und ist der festen Überzeugung, dass dies der Nährboden der neuen Immobilienwirtschaft ist.

 

Socialtecture beschreibt für mich einen Weg, um Architektur und Städtebau endlich als Gesellschaftswissenschaft begreifbar zu machen und sinnvoll zur Anwendung zu bringen: durch, mit und für Menschen.

 

Was ist Deine Vision für die Gestaltung von Stadt? 

Es muss darum gehen Menschen unterschiedlichster Einflussebenen substantiell in Beziehungen und in gegenseitigen Austausch zu bringen. Der Sozialraum macht den zeitüberdauernd lebenswerten Raum. Raum muss dabei wandelbar sein. Es geht im Kern darum Menschen und ihre Bedürfnisse zum Ausgangspunkt aller Überlegungen zu machen. Nutzer sind Menschen. Investoren und Entwickler sind Menschen, Institutionen und Verwaltungen bestehen aus Menschen. Die Stadt von morgen braucht Prozesse, in denen sie alle harmonisch und bedeutsam zusammenwirken und gemeinsam wachsen können.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Kollaboration schlägt hier Silodenken, Empathie und Intuition schlagen Prozessformalismen. Wechselseitig ineinandergreifende Kompetenzen, basierend auf dem gleichen Wertekonsens, ermöglichen das Thema Stadt/Architektur in seiner ganzen Komplexität wirklich und ganzheitlich sinnvoll zu bearbeiten.

 

Link: www.arealisten.de

Paul Claussen

Paul ist studierter Integrated Designer und widmet sich mit Herzblut den sozialen Prozessen unserer Zusammenarbeit: zum Beispiel durch Interdisziplinarität, die er auch lebt! Als ausgebildeter Boots- und Schiffbaumeister entwickelt er auch für die JES-Crew neue Workshoptools und -formate, die zu neuen Ufern führen.

Ralf Harder

Ralf ist ein Multitalent, hat Design Thinking, Germanistik, Film, BWL, und VWL studiert. Auch bei JES tritt er in dieser vielfältigen Qualifikation auf, arbeitet als Strategieberater sowie an der Aufbereitung von Ideen für die interne und externe Kommunikation.

Von 2005 bis 2015 studierte Ralf an verschiedenen Universitäten in Deutschland, Frankreich und Indien. Doch nicht nur seine Länderwahl ist breit aufgestellt, auch seine Studienfächer: Design Thinking, Germanistik, Film, BWL und VWL. Neben seinem Studium hat er stets gearbeitet, Spiel-, Dokumentar- und Werbefilme gedreht, Festivals organisiert (HALLO FESTSPIELE, 2015-2016) und war als Dramaturg und Regisseur am Theater tätig (zuletzt „Future is now“ Augmented Reality Walk, Treibstoff Theatertage Basel). Seit 2010 ist er ebenfalls freiberuflicher Strategieberater, der sich auf Innovationen in der Immobilienentwicklung spezialisiert hat. Aus diesem Impuls gründete er 2016 mit drei Kollegen die arealisten – mit der Idee die neue Leistungsphase 0 zu professionalisieren und Projektentwicklung näher an die Menschen zu bringen. Auch bei JES setzt er sich für neue Formate in der Ideenentwicklung ein und bringt in die verschiedenen Prozessphasen der Projekte seinen Fokus auf Nutzerfreundlichkeit und Lebendigkeit ein.

 

Socialtecture bedeutet für mich, zu erkennen, dass Gebäude zu den komplexesten Dingen gehören, die Menschen überhaupt erschaffen können. Gebäude kann man nur gemeinsam machen, nie allein. Sie sind für mich, im schönsten Fall, das beste Abbild von Kooperation und Co-Kreation unter Menschen. Wichtig ist mir deswegen das Einbeziehen und Berücksichtigen möglichst vieler Interessen im gesamten Prozess des Planens, Entwerfens und Bauens – dazu gehören die Nutzer, Bauarbeiter, Nachbarn, Kinder und Laien aber auch die Natur, die sich leider im Beteiligungsprozess selbst nicht äußern kann.

 

Was ist Deine Vision für die Gestaltung von Stadt?

Meine Visionen für die Gestaltung von Stadt sind erstmal neue Experimente zu wagen und dadurch neue Standards im Prozess von Planen und Bauen zu etablieren. Noch sind viele Bereiche allein Experten vorbehalten und zuweilen auch intransparent, ungerecht und undemokratisch. Das geht in Zukunft hoffentlich anders. Dafür setze ich mich ein.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES sind für mich die Menschen, mit denen ich hier vertrauensvoll zusammenarbeiten kann; ihre Ideen, Erfahrungen und das Wissen, das mich inspiriert. Uns alle eint außerdem etwas Unvoreingenommenes und Uneitles.  Wir wollen das beste Ergebnis und nicht den größten persönlichen Ruhm. Bei JES machen wir, was wir können und lernen währenddessen von allen anderen Könnern um uns herum.

 

Link: http://www.arealisten.de/

Ryan McLaughlin

Ryan ist Gründer der CreativeShare Consultancy, McL.digital, eine neuartige Beratung für alle Bereiche der digitalen Transformation sowie der Optimierung von Unternehmenskultur. Mit dem JES_Team entwickelt er neue Methoden für urbane Beteiligungsworkshops.

Im Jahr 2015 gründetet Ryan McLaughlin McL.digital, ein globales Netzwerk verschiedenster Partner und Talente, die sich auf digitale Transformation spezialisiert haben. Gemeinsam konzentrieren sie sich auf die Entwicklung und Durchführung von “Learning Journeys”, “Design Thinking Workshops” sowie die Analyse und Verbesserung der Unternehmenskultur mittels Kultur-Optimierungs/Wechsel-Prototypen. Vor der Gründung von McL.digital hatte Ryan leitende Funktionen in verschiedenen Firmen in Boston, Los Angeles und New York inne. Hier arbeitete er mit Kunden wie Nike, Converse, Toyota, VW, Capital One, Verizon, Walmart sowie Microsoft. Ryan hält den Titel des “Global Digital Ambassador” der international tätigen, strategischen Unternehmensberatung Roland Berger. Außerdem hat er den Vorsitz des Master-Studiengangs “Innovation Management” an der Steinbeis School of Management und referierte bei diversen nationalen und internationalen Konferenzen. Sein Leitmotiv: „Eine perfekte Welt gibt es nicht, aber wir können sie verbessern, bringt er auch in seine Arbeit bei JES ein: die Verbesserung von Beteiligungsprozessen durch neue Workshop-Formate und Innovationsmethoden.

 

Socialtecture bedeutet für mich: Human-Centric im Fokus von Kreation und Konstruktion. Das heißt, Entwickeln mit Empathie, mit dem Menschen im Mittelpunkt. Und es heißt, dass man sicherstellt, dass die entwickelten Konstruktionen brauchbar sind; nicht nur für den Einzelnen, sondern für die ganze Gemeinschaft. Denn Individuen sind immer Teile eines größeren Ökosystems.

 

 

Wie willst Du die Welt verbessern?

Veränderungsmöglichkeiten für die Führungskräfte von heute sowie die ‚Leaders‘ von morgen aufzuzeigen, scheint mir die einzige Möglichkeit für Veränderungen. Verständnis und Glauben sind nicht ausreichend. Es benötigt die Bereitschaft, notwendige Veränderungen zu initiieren. Sie sollte für Führungskräfte in einer Verpflichtung zum Handeln mit dem Ziel nachhaltiger Gemeinnützigkeit münden. Um dies zu unterstützen, habe ich in den letzten Jahren Führungskräfte mit Vordenkern im Bereich Gesellschaft und Wirtschaft in weltweiten Meetings zusammengeführt.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

„Diversity of Thought“ erzeugt nicht nur im digitalen wie physischen Bereich eine inspirierende und stimulierende Arbeitsumgebung. Sie erzielt auch zukunftweisende sozioökonomische Ergebnisse. Durch das Zusammenwirken aller Beteiligten bei JES mit unterschiedlichen Hintergründen, Ausbildungen und Techniken werden Ergebnisse, aber auch Lerneffekte potenziert. In der diskriminationsfreien Ideenwelt dieses Netzwerkes erfasst man die Bedeutung der Zusammenarbeit, ist sich aber auch seiner Einzelleistung bewusst und kann für seine eigenen Projekte lernen.

 

Link: http://mcl.digital 

Tuo Li

Tuo ist immer in Bewegung: zwischen Architekturstudium und Selbständigkeit, zwischen Hamburg und China und zwischen analoger und digitaler Umwelt. Bei JES ist er für Modellbau und den wachsenden Bereich Virtual Reality zuständig.

Tuo Li, der 2002 von China nach Deutschland kam, pendelt nicht nur immer wieder zwischen diesen beiden Ländern, sondern auch in seiner vielfältigen Ausbildung und seinen Ideen hin und her. Neben dem Architekturstudium hat er bei gmp Architekten im Modellbau und 3D Druck gewirkt und konnte dort viel Arbeitserfahrung in unterschiedlichsten Bereichen sammeln. Sein Herz schlägt für neue Technologien, die in seiner Arbeit immer im Vordergrund stehen. Unter dem Label „virtual-estate“ vernetzt er sich global mit aktuellen VR-Vorreitern, macht gute Technologien ausfindig, programmiert und entwickelt sie weiter, um sie dann gezielt für Architektur und Stadtplanung einzusetzen. Darin sieht er den besten Weg die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Auch bei JES strebt er mit seinen Modellen und Virtual Reality-Entwürfen diese Vision an.

 

Ich sehe Socialtecture als eine interdisziplinäre Zusammenkunft von Sozialwissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Architektur, mit dem Ziel, eine nachhaltige soziale Struktur zu erschaffen.

 

Was ist Deine Vision für die Gestaltung von Stadt?

In einer Stadt sollte die Mobilitätseinschränkung minimiert werden. Denn das kann alle Bewohner dazu anregen, über die notwendige Mobilität hinaus, die Stadt mehr erkunden zu wollen. Gute Ansätze wären z. B. kostenlose öffentliche Verkehrsmittel, sowie ein autarkes, gutes Verkehrsnetz für nicht motorisierte Fahrzeuge.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Ich freue mich besonders darüber, dass mein Wissen über neue Technologie immer mit Blick auf die Zukunft eingesetzt wird. JES ist ein Experimentierfeld für Virtual Reality-Anwendungen in der Stadtplanung – das ist sehr ungewöhnlich für die Architekturbranche.

 

Link: https://www.virtualestate.biz

Xiaowen Xu

Xiaowen studierte Stadtplanung und Urban Design in China. Ihr Fokus auf die Möglichkeiten der Stadterneuerung und nachhaltigen Entwicklung brachten sie 2014 nach Hamburg. Bei JES arbeitet die Neu-Rothenburgsorterin an Projekten im Hamburger Osten.

Xiaowen Xu war schon immer an der Gestaltung urbaner Räume und der Fortentwicklung von Nachhaltigkeit interessiert. In ihrer Masterarbeit im interdisziplinären Studiengang Urban Design beschäftigte sie sich mit der Transformation von Hafengebieten in China. Zurzeit engagiert sie sich in Hamburger Stadtentwicklungsprojekten für die Ausarbeitung nachhaltiger Bauweisen, Erneuerungsmethoden und temporären Nutzungsformen. Bei JES wirkt Xiaowen in verschiedenen Projekten mit ihrer Expertise für Analysen, Strukturierung und Dokumentation.

 

Socialtecture bedeutet für mich eine neue Perspektive für die Architektur und die Stadtplanung: Der Mensch wird vor dem Kapital ins Zentrum gerückt. Nicht nur Experten oder Investoren treffen zusammen, sondern auch die Nutzer können sich austauschen. So wird selbst das Material und die Räumlichkeit menschlicher gestaltet.

 

Was ist Deine Vision für die Gestaltung von Stadt?

Eine gute Stadt sollte Gelegenheiten bieten, sein Leben nachhaltig und vielfältig auszuüben. Sie muss immer ein vollständiges sozialökonomisches System sein, mit der Fähigkeit, schnell auf neue Bedürfnisse der Anwohner zu reagieren. So schafft eine Stadt es auch, dass ihre Bewohner mehr Potenzial für ihr Leben entdecken.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Für mich als junge Stadtplanerin und Stadtforscherin hat die Arbeit bei JES große Bedeutung: Durch das Teamwork mit Leuten aus unterschiedlichen Branchen kann ich ein tieferes Verständnis von Stadt und urbaner Entwicklung bekommen – ganz anders als in klassischen Planungsbüros. Hier werden neben neuen Perspektiven auf Architektur, auch neue Arbeitsweisen entwickelt und damit innovative Ideen für eine nachhaltige, umwelt- und menschenfreundliche Welt.