Xiaowen Xu

Xiaowen studierte Stadtplanung und Urban Design in China. Ihr Fokus auf die Möglichkeiten der Stadterneuerung und nachhaltigen Entwicklung brachten sie 2014 nach Hamburg. Bei JES arbeitet die Neu-Rothenburgsorterin an Projekten im Hamburger Osten.

Xiaowen Xu war schon immer an der Gestaltung urbaner Räume und der Fortentwicklung von Nachhaltigkeit interessiert. In ihrer Masterarbeit im interdisziplinären Studiengang Urban Design beschäftigte sie sich mit der Transformation von Hafengebieten in China. Zurzeit engagiert sie sich in Hamburger Stadtentwicklungsprojekten für die Ausarbeitung nachhaltiger Bauweisen, Erneuerungsmethoden und temporären Nutzungsformen. Bei JES wirkt Xiaowen in verschiedenen Projekten mit ihrer Expertise für Analysen, Strukturierung und Dokumentation.

 

Socialtecture bedeutet für mich eine neue Perspektive für die Architektur und die Stadtplanung: Der Mensch wird vor dem Kapital ins Zentrum gerückt. Nicht nur Experten oder Investoren treffen zusammen, sondern auch die Nutzer können sich austauschen. So wird selbst das Material und die Räumlichkeit menschlicher gestaltet.

 

Was ist Deine Vision für die Gestaltung von Stadt?

Eine gute Stadt sollte Gelegenheiten bieten, sein Leben nachhaltig und vielfältig auszuüben. Sie muss immer ein vollständiges sozialökonomisches System sein, mit der Fähigkeit, schnell auf neue Bedürfnisse der Anwohner zu reagieren. So schafft eine Stadt es auch, dass ihre Bewohner mehr Potenzial für ihr Leben entdecken.

 

Was ist für Dich das Besondere am co-kreativen Arbeiten mit JES?

Für mich als junge Stadtplanerin und Stadtforscherin hat die Arbeit bei JES große Bedeutung: Durch das Teamwork mit Leuten aus unterschiedlichen Branchen kann ich ein tieferes Verständnis von Stadt und urbaner Entwicklung bekommen – ganz anders als in klassischen Planungsbüros. Hier werden neben neuen Perspektiven auf Architektur, auch neue Arbeitsweisen entwickelt und damit innovative Ideen für eine nachhaltige, umwelt- und menschenfreundliche Welt.