Was für eine Woche! Wir waren beim "Festival of the New European Bauhaus" vom 12.-16. Juni mittendrin – und sind mit vielen Impulsen, Ideen und Kontakten zurückgekommen.
Die Woche in Brüssel hat auch in diesem Jahr gezeigt, wie Orte entstehen können, die „beautiful, sustainable and inclusive“ sind. Und damit nicht nur funktional, sondern "bottom-up" und nah an den Menschen, die das Leben vor Ort ausmachen. Die Eröffnungsrede der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, hat diesen Anspruch klargemacht und den Rahmen für die folgenden Tage gesetzt.
Besonders beeindruckend war die Vielfalt der Menschen und Projekte: Auf der Fair im Art & History Museum haben über 60 Aussteller:innen aus ganz Europa (und zum Teil darüber hinaus) ihre Herangehensweisen und Ergebnisse gezeigt. In den Gesprächen war überall spürbar: große Leidenschaft für das eigene Tun und ein klarer Blick nach vorne.


In einem dichten Programm an Vorträgen, Workshops und Panels ging es vor allem um Themen wie:
- Neue Formen des Zusammenlebens
- Inklusive Gestaltung und Neurodiversität
- Wirkungsmessung und Impact
- Lernen von indigenem Wissen
- Demokratische Beteiligung in Planung
- Klimafitte, resiliente Communities
- Wiederaufbau in Krisenzeiten (Ukraine)
- Nachhaltige, biobasierte Materialien
- Schutz von Ozeanen und Ressourcen
- KI in Planung, Gestaltung und Teilhabe



Doch wir waren nicht nur als Teilnehmende dabei, sondern haben am Samstag als offizieller "Satellite Event" in Brüssel mit der School of Socialtecture unsere eigene Socialtecture Learning Journey gestaltet. Gemeinsam mit einer engagierten Gruppe an Teilnehmenden konnten wir entlang der 9 Socialtecture Principles of Life zum Thema „gemeinschaftliches Wohnen“ arbeiten. Dabei sind viele überraschende, nachhaltige Ansätze entstanden, die wir in den nächsten Schritten in unsere Arbeit bei JES und in die School of Socialtecture als Weiterbildungsplattform integrieren werden.
Ein besonderer Abschluss des Workshop-Tages war der Besuch eines neu entstandenen Brüsseler Food Markets in einer umgenutzten Parkgarage. Ein schönes Beispiel dafür, wie durch Transformation im Bestand urbane Orte entstehen können.
Danke an das New European Bauhaus für die inspirierenden Tage – für die Plattform, die vielen Expert:innen und für die einzigartige Atmosphäre, in der das Teilen von Wissen so selbstverständlich war. Kurz: Viel Community, wenig Ego.
Wir freuen uns auf das nächste Mal in 2028!



Über das New European Bauhaus:
Das New European Bauhaus ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die den European Green Deal in der gebauten Umwelt und darüber hinaus erlebbar machen soll. Sie verbindet Nachhaltigkeit, Ästhetik und Inklusion und vernetzt Akteur:innen aus Wohnen, Bauen, Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft, um neue, lebenswerte Formen des Zusammenlebens zu entwickeln
Mit unserem Socialtecture-Ansatz verstehen wir uns als Teil dieser Bewegung.
Credits Titelfoto: @European Union, 2026
